Darki goes to Japan!
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Dies und Das

Jaja ich weiß, sorry dass ich in letzter Zeit nicht so häufig zum Bloggen komme wie ich eigentlich möchte. Aber das wird besser (hoffe ich ) sobald mein blödes Referat rum ist und ich wieder weniger zu tun habe...

Also was hab ich in letzter Zeit so getrieben?

Am Wochenende war ich mit meiner Gastmutter und Corine nochmal in Nara. Die ganze Stadt ist ein riesiger Streichelzoo mit teilweise recht aufdringlichen Rehen:

In der Nähe haben wir zwei Tempel angeschaut, deren Namen ich jetzt gerade vergessen habe, die aber über die letzten 10 Jahre frisch restauriert worden sind und jetzt ganz neu eröffnet wurden. Sehen ziemlich beeindruckend aus:

Oder das hier, das war ein anderer Tempel (10 Gehminuten entfernt) der einen ziemlich schönen großen Garten hatte:

Und natürlich gibts auch noch den Todaiji, den brühmten Tempel mit der größten Buddhastatue Japans (oder sogar weltweit?), bei dem schon das Eingangstor (Chuumon) sehr beeindruckend ist:


Dann waren wir letzte Woche auch im Kyoto Manga Museum wo man leider keine Fotos machen durfte, und wo es eine große Ausstellung zu Shounen Jump gab. Als jemand der 20th Century Boys gelesen hat habe ich mich natürlich besonders über die Original Shounen Magazine aus den frühen 70er Jahren gefreut, in denen die Expo in Osaka beschrieben wurde. Genau diese Magazine haben Kenji und Co. in 20th Century Boys damals auch gelesen

Dann war letzte Woche auch noch Campusfestival an dem anderen großen Campus der Doshisha Universität, der leider etwas weiter außerhalb von Kyoto liegt (30min. mit dem Zug).

Da gabs jede Menge Essensstände (an denen wir vier als Ausländer sehr umworben wurden, da wir wahrscheinlich so ziemlich die einzigen nicht-Japaner auf dem ganzen Fest waren...) und einen Karaoke-Wettbewerb mit ganz vielen Openings und Endings aus irgendwelchen Anime-Serien (ich hab allerdings nur einen Bruchteil gekannt und noch weniger wirklich zuordnen können). Nächste Woche ist dann Campusfest bei uns auf dem Imadegawa Campus, mal sehen wie das wird.

Dann gibts natürlich noch den berühmten "Goldenen Pavillion", von dem ich zwar wusste dass er golden ist aber ich dachte eher dass er einfach nur hell oder gelb ist und in der Sonne leuchtet wie wenn er aus Gold wäre. Aber das Teil ist doch tatsächlich komplett golden angemalt.

Ziemlich beeindruckend, und es war gar nicht mal sooo viel los dort (wenn man bedenkt dass das eigentlich eine der Hauptattraktionen in Kyoto ist). Dort sind wir auf eine Gruppe Japanischer Mittel(?)schüler gestoßen die unbedingt mit uns zusammen fotografiert werden wollten. Keine Ahnung warum. Aber wir fanden das so toll dass wir denen auch gleich noch unsere Kameras in die Hand gedrückt haben und somit eine von denen Fotos mit ca. 15 verschiedenen Kameras machen durfte ;-) Eines davon ist das hier:



Auf Weihnachten in Japan bin ich auch schon gespannt, die Vorfreude ist ja jetzt schon da: Es gibt schon Weihnachts- und Neujahrespostkarten zu kaufen, die erste Weihnachtsbäume sind aufgestellt (zum Beispiel dieses kleine Exemplar auf dem Hauptbahnhof Kyoto):

...ich denke das wird ähnlich verrückt wie in Amerika... mal sehen.




Und hier nun, ganz im Sinne von Sei Shonagon ein paar Listen:

Dinge die ich in Japan vermisse:
- Deutsche Süßigkeiten. Kit-Kat gibt es zwar (auch in so krassen Geschmacksrichtungen wie Bohnenpaste und Ginger-Ale...) aber die Meiji-Schokolade zum Beispiel ist eher mittelmäßig, verglichen mit einer guten Milka oder Ritter Sport
- Deutsche Waschmaschinen. Ich meine die japanischen sind ja schön einfach und alles (eigentlich gibts nur einen Knopf "start" und einen "stopp", Temperatur wählen is nicht weil generell kalt gewaschen wird) aber ich würde schon gerne Wäsche in 40° und 60° Wäsche unterteilen... Naja.
- Günstiges Obst. Ich mein mal ernsthaft, wer zahlt denn schon nen Euro für einen Apfel? Der ist zwar dann schön groß aber trotzdem...
- Gehwege und Radwege. Meistens gibts hier (in den kleineren Straßen) keine Gehwege so dass man echt Angst haben muss demnächst über den Haufen gefahren zu werden. Und wenn es welche gibt dann sind die generell kombinierte Geh- und Radwege, und die Radfahrer fahren da auch mit einem Affentempo in beide richtungen drauf hin und her. Auch da kriegt man Angst wenn man hinter sich plötzlich das quietschen von Bremsen (Klingeln haben die hier keine an den Fahrrädern, genausowenig wie übrigens Lichter oder Reflektoren) hört.
- Schulkinder die vor Tempeln nur darauf warten dass irgendwelche Ausländer auftauchen, die sie dann mit Fragen in (meist schlechtem Englisch) löchern müssen... Ist die ersten 2 mal noch ganz lustig aber irgendwann wird's einfach nervig...

Dinge die ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland vermissen werde:
- 7-Tage die Woche Ladenöffnungszeiten. Ich finde es einfach praktisch wenn man noch Sonntags in nen Supermarkt gehen kann und Dinge einkaufen. Oder in nen Elektronik-Laden. Oder sonst irgendwo hin. Deutschland ist glaub so ziemlich das einzige Land der Welt wo Sonntags die Geschäfte zu sind. Wie Rückständig.
- Conbinis. Das sind (für alle die die des Japanisch nicht mächtig sind) diese 24h- Supermärkte wie 7/11 oder FamilyMart. Ich bin halt ein Späteinkaufer, was mir in Deutschland manchmal ziemlich Probleme bereitet. Hier nicht Und im Vergleich zu den Tankstellen in Deutschland sind die Conbinis eher günstig
- Die schnuckeligen Häuser, Tempel und Schreine die man hier an jeder Ecke findet. Selbst auf größeren Firmengeländen findet sich oft ein kleiner Schrein für die Mittagspause oder so.
- Das Essen. Ich glaube da muss ich nicht sehr viel mehr dazu sagen...
- Getränkeautomaten an jeder Ecke. Egal wie klein die Straße ist, man ist nie mehr als 1-2 Gehminuten vom nächsten Automaten entfernt

Dinge die einen hier trotz aller Vorbereitung verwundern oder überraschen:
- Wie viele leute doch in eine U-Bahn passen. Und wenn man denkt sie ist voll passen am nächsten Bahnhof trotzdem nochmal 30 Leute in jeden Wagen.
- Arbeitsbeschaffungsmassnahmen. Ein sehr weit verbreiteter Job ist hier in Japan der des "Einwinkers" bzw. "Auswinkers". Egal ob vor dem Parkplatz einer Shopping Mall oder am Ausgang eines Parkhauses, diese Leute sind überall. Meist in Polizisten-ähnliche Kleidung gehüllt und mit einem oder zwei bunten Leuchtstäben in der Hand (so wie die Jungs am Flughafen). Deren Aufgabe ist es z.B., ausfahrende Autos sauber in den vorbeirauschenden Straßenverkehr einzufädeln. Oder sie vor der Ausfahrt anzuhalten damit ein paar Fußgänger vorbei können. Und das alles sehr professionell und engagiert.
- Die kleinen Kleinigkeiten über die man sich manchmal gar keine großen Gedanken macht, die hier aber sehr praktisch gelöst sind. Beispiel: Wenn man ein Getränk im Tetrapack kauft ist da ja ein Strohhalm dabei. Bei uns sind die dann gebogen damit die an der Seite dran passen. In Japan sind die gerade und dafür ausziehbar(!). Oder die Tatsache dass man bei einer Handy-Kamera den digitalen Shutter-Ton nicht abschalten kann (und dieser noch dazu relativ laut ist) -- warum darf sich jetzt mal jeder selber überlegen.
- Dass 90% aller Frauen in Japan an einem Gehfehler (X-Beine) leiden. Sieht ziemlich krass aus, ich glaub als Orthopäde könnte man sich hier ne goldene Nase verdienen.
- Mülleimer sind Mangelware. Oft trägt man den Müll ne ganze Weile mit sich rum durch die Stadt bis man ihn irgendwo entsorgen kann. Trotzdem sehen die Straßen einigermaßen sauber aus...

Ach ja, zum Thema Anime fällt mir auch noch was ein. Ich hab jetzt ja tatasächlich angefangen, Bleach zu gucken. Ja ich weiß ich bin reichlich spät dran und ich hab einiges aufzuholen (200+ Folgen?) aber die ersten 38 hab ich innerhalb der letzten 10 Tage alle gesehen d.h. wahrscheinlich bin ich dieses Jahr (spätestens Anfang nächstes Jahr) durch... Und ja, mir ist bewusst dass jetzt mindestens 5 Leute denken "Oh man das hab ich versucht dir seit 4 Jahren klar zu machen", und ich freu mich schon auf die Mails/Kommentare :-)


Dann kann ich jedem der Bakuretsu Tenshi gesehen hat auch noch einen anderen Anime ans Herz legen, nämlich "Hikari to Mizu no Daphne". Ähnliches Kaliber, nur nicht ganz so viele Mechas.


Was auch ganz witzig ist, ist "Sayonara Zetsubou Sensei", von dem ich zum ersten mal im Mangamuseum ein paar Bilder gesehen habe.


In diesem Sinne: mata ne
-Micha
9.11.09 06:59
 


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